Vom Umgang mit wichtigen Unternehmensthemen

Durch die zunehmende Globalisierung, die mediale Vernetzung sowie rechtliche Auflagen an die Transparenz börsenkotierter Firmen finden unternehmerische Entscheide immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit.
Die Erhaltung der Reputation und die Pflege guter Beziehungen zu den Stakeholdern sind deshalb zu einer großen Herausforderung geworden. Das Issue-Management soll die Unternehmung hierbei durch einen systematischen Prozess unterstützen. Damit werden unternehmensstrategische Themen frühzeitig und aktiv identifiziert, selektiert und priorisiert. Nur auf diese Weise lassen sich Maßnahmen zeitnah ableiten und umsetzen.

Wann ist ein Thema ein „Issue“?
Damit ein Thema als «Issue» gilt, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

• Bezug zum Unternehmen
• Potenzielle Auswirkungen auf die Unternehmenstätigkeit
• Kontroverse Diskussion
• Existenz von Interessengruppen, die das Thema vorantreiben

Das Issue-Management von SIG besteht in erster Linie darin, relevante Einflussfaktoren zu identifizieren und diese zu analysieren. Der Konzern setzt sich dabei im Vorfeld der Kommunikation von unternehmerischen Entscheiden mit möglichen Reaktionen der verschiedenen Stakeholder auseinander. Die Reaktionen der wichtigen Zielgruppen wie Kunden, Mitarbeitende, Behörden und Öffentlichkeit werden systematisch beurteilt. Anschließend werden die notwendigen Kommunikationsschritte und Botschaften vorbereitet.


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